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19.03.2008
Caesars Bio Deutsch2008
Caesars
Biography
"Strawberry Weed" heißt das neue Werk der schwedischen Band Caesars. 24 Songs voller zeitlosen Rock'n'Roll, verwurzelt in der pursten Form von Pop, die vielleicht einige Klarheit und Seele zurück auf den Planeten bringen.
Caesars' "Strawberry Weed" präsentiert genau jene Art von Songperlen, die man spielend in den Pop-Charts der letzten vier Dekaden finden könnte. Mit einer Rohheit, die an The Who, The Kinks und The Rolling Stones erinnert, gemischt mit Inspirationen von psychedelischem Underground, Dub Music, Beach Boys und Phil Spector und der gebündelten Energie von Power Punk Pop und dem Witz von The Ramones oder Buzzcocks, lassen es Caesars alles andere als ruhig angehen. Das Ergebnis sind eindringliche Pop Hits für alle Generationen, ein Doppelalbum, das wohl den besten Soundtrack für eine Party liefert, den dieser Tage veröffentlicht wird.
Es begann alles im Jahre 1995: Die Entstehung von Caesars Palace - denn so hieß die Band zunächst, aber wurde nach dem Erfolg jenseits der Schwedischen Landesgrenzen und einem rechtlichen Problem zu "Caesars". Leadsänger Cesar Vidal und Gitarist Joakim Ahlund sahen sich als Band, die ähnlich talentiert und frustriert war wie der Rest der Jugend. Zusammen mit ihren Freunden David Lindqvist und Jens Örjeheim (der bald von Schlagzeuger Nino Keller ersetzt wurde) und ausgestattet mit noch recht unterentwickelten musikalischen Spieltechniken, haben Caesars eine Serie von rohen, Ohren spaltenden 7" und EPs produziert.
"Wir kannten diesen Typen namens Isse, und er hatte eine Label in Göteburg" erinnert sich Åhlund. "Als er die Sachen hörte - unser erstes Demo - hat er es genauso als "Seven Inch" herausgebracht. Wir hatten ungefähr 20 Fans in Schweden. Aber wir hatten eine gute Rezension in den ‚Maximum Rock'n'Roll' für die Single. Ich hab den Artikel immer noch. Es sagt ungefähr so was wie ‚Diese Nummer ist gut, wenn du deine Nachbarn nerven willst.""
Die Wurzeln ihres aktuellen Styles waren bei den ersten Aufnahmen bereits deutlich zu erkennen, wie Jocke beschreibt: "Wir haben viel Garagenrock und Psychedelia wie 13th Floor Elevators und Billy Childish und The Sonics und so ein Zeug gehört. Aber auch Sonic Youth und Pavement. Am Anfang war unser Sound etwas anders als heute. Viel rauer, aber schon mit großartigen Melodien, die sich zwischen all den Gitarren durchschlugen. Wir hatten es zu diesem Zeitpunkt noch nicht so drauf und als ich angefangen habe, Gitarre zu lernen, konnte ich auf der Bühne nicht gleichzeitig singen und spielen. Also gibt es keine schönen Beach Boys Harmonien, die wir später brachten. Aber es ist immer noch guter Sound und nicht Lichtjahre von dem entfernt, was wir jetzt machen. Es ist nur eine frühere, primitivere Version von dem, was später der Caesars Sound wurde."
Ihr erstes Album, das 1998er "Youth Is Wasted On The Young" zeigt diese frühe Rohheit bereits mit wenig Studio Know-How gedämpft, was in einem großartigen, hochgradig spaßigen Album resultierte. Es wurde in den USA vom Indie-Label Minty Fresh Records lizenziert, die die Band "12 Caesars" taufte, was Jocke wie folgt kommentiert: "Es ist alles sehr verwirrend für all die 200 Leute, die die erste Platte gekauft haben!"
Das Album war in Schweden ein Erfolg, genauso wie der 2000er Nachfolger "Cherry Kicks" und 2002's "Love For The Streets", die beide weder in den USA noch UK veröffentlicht wurden. Aber "Love For The Streets" brachte der Band beachtlichen Erfolg in ihrer Heimat ein, verkaufte Gold und sicherte der Band einen schwedischen Grammy für "Album Of The Year". Und festigte ihren Status als einflussreichste und populärste Band des Landes. Genau zu diesem Zeitpunkt veröffentlichte Virgin Records "39 Minutes of Bliss" weltweit. Damit wurden Caesars in der ganzen Welt ein Begriff und führte 2003 zu einer Tour durch UK, Europa, USA und Japan.
Anfang 2005 wurde "Jerk It Out" (im Original vom 2002er "Love For The Streets") ein kleiner Hit, der nach weltweiter Beachtung im Radio und TV Shows sowie Filmen für den iPod-Werbespot gepickt wurde. Der Song erschient 2005 als Remix auf dem Caesars Album "Paper Tigers".
Es folgte eine längere Schaffenspause, in der sich die Jungs von Caesars auch anderen Projekten widmeten - u.a. feierte Jocke Ahlund Erfolge mit Teddybears in den USA, wo ihre Hits "Cobrastyle" und "Punkrocker (mit Iggy Pop)" (auch ein Song, den die Caesars aufgenommen und performed haben) für Furore sorgten. 2007 gingen Caesars wieder ins Studio, um neues Material zu schreiben und aufzunehmen. Es war sofort klar: Hier stand eine kreative Explosion kurz bevor! Caesars hatten in kürzester Zeit so viel Material zusammen, dass sie sich direkt an die Aufnahmen ihres neuen Albums machten.
Produziert von Ebbot Lundberg (Soundtrack Of Our Lives) und Jocke Ahlund, wurde "Strawberry Weed" zu einer Überraschung für alle. Die Songs waren so fantastisch, das die Wahl mehr als schwer viel... und sie entschieden sich, ein Doppelalbum zu veröffentlichen, um die volle Wirkung von den Songs und ihrer Arbeit zu ermöglichen. Eine große Veränderung ihres Sounds sind die Vocals, die sich Cesar, Jocke und Nino nur teilen und so den Songs einen individuellen Soul geben, den man noch nie auf einem Caesars Album gehört hat.
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Was die Hoffnungen der Band für ihr neues Album angeht, sind diese recht einfach auf den Punkt gebracht: "Ich wünsche mir wirklich, die Leute würden die Platte auflegen, wenn sie eine Party mit ihren Freunden feiern und dazu einfach loslassen, schreien und tanzen würden. Let your freak flag fly!", erklärt Ahlund. "Oder dass sie die Platte auflegen, wenn sie alleine und traurig sind und gerade eine Beziehung zu Ende gegangen ist. Oder hört es im Auto und singt die Texte laut mit. Ich wünsche mir, dass die Leute sich Kopfhörer aufsetzen und sich taff und cool fühlen, wenn sie das Album hören. Oder wenn sie dann ihre Ex-Beziehung in den Arsch treten wollen... oder ihn anrufen und sich versöhnen. Jetzt wisst ihr, was ich mit den Platten mache, die ich am liebsten mag."
Jan 2008

